Tanzvolk

Volkstanz zum Mitmachen in Zwickau und Umgebung

Oft gestellte Fragen

F: Ich habe so was noch nie gemacht - muss ich dafür erst irgendwelche Grundlagen in Kursen lernen?
A: Grundsätzlich nein - es gibt zwar auch komplizierte Tänze, die etwas Übung und Orientierung erfordern, aber wir gehen das so an, dass möglichst jeder sofort mittanzen kann. Es gibt viele einfache Tänze (vor allem bei Kreis- und Kettentänzen), und bei den schwierigeren wird man oft einfach mitgezogen oder lernt während des Tanzens, wie das nun eigentlich geht - gerade aus Fehlern lässt sich prima lernen, und "falsche Schritte" sind kein Problem.


F: Gibt es Tipps was man dazu anziehen sollte?
A: Legere, leichte Kleidung ist von Vorteil - man sollte sich einfach ungehindert bewegen können. Es müssen auch nicht unbedingt richtige Tanzschuhe sein - wir haben selbst schon Leute in Gummistiefeln folktanzen sehen, also das geht auch, wenn man sich das zutraut. Manch einer tanzt in Schuhen, ein Anderer in Socken oder barfuß - das könnt Ihr selbst austesten.


F: Wer ist das Tanzvolk?
A: Dazu gehört grundsätzlich jeder, der Lust und Spaß am Tanz hat.
Jetzt könnte man das für jede Art und Mode von Tanz sagen - wir denken aber, wenn das Volk tanzt, dann natürlich etwas, das für möglichst Viele gemeinsam erreichbar ist - jeder soll mitmachen können und es sollte einfach sein, dabei zu sein, ob als Tänzer oder Musiker. Deshalb gehen wir zu den Wurzeln, zu dem was Gemeinschaft fördert, was in der Region schon früher zu Festen und anderen Anlässen getanzt wurde, schauen auch über den Tellerrand in andere Regionen oder bedienen uns auch mal ganz frech bei moderneren Strömungen - so wird es vielfältig und bunt, und trotzdem tanzbar "fürs Volk".


F: Ist das so etwas wie die Tänzer im Fernsehen oder auf Festen, die da etwas in bunten Kleidern vorführen?
A: Es gibt Traditionsvereine, die Tänze der Regionen und Länder pflegen und sehr darauf achten, dass alles authentisch, möglichst perfekt und auch in entsprechender Kleidung geschieht.
Wir wollen Tänze für jedermann anbieten, zu Folk-Musik aus verschiedenen Ländern - das soll möglichst breit und offen sein und es sollen nicht nur besonders Begabte bei uns mitmachen können, sondern das ganze "Tanzvolk", einfach Leute die Spaß am Tanzen haben.


F: Wie komme ich zu den Veranstaltungsorten?

A: Wir listen hier die Veranstaltungsorte auf, an denen wir öfters tanzen - wenn wir mal woanders tanzen, gibts die Wegbeschreibung direkt bei der Veranstaltung im Kalender.

Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Marienthal
( https://goo.gl/maps/VE4nGoRheNs ).
Die Straßenbahn hält direkt vorm Eingang, (Linie 4 und Linie 5 Haltestelle Paulusstraße) - mit dem Bus Linie 27 (Haltestelle Paulusstraße) und hinterm Haus gibt es jede Menge Parkplätze (man muss stadtauswärts am Freizeitzentrum/Straßenbahnhaltestelle die nächste richtige Straße - Jacobstraße - rechts abbiegen, dann wieder rechts in die Julius-Seifert-Straße, und dann gleich wieder rechts in die Parkfläche rein - ab der Straßenbahnhaltestelle gibts ein Hinweisschild "P Julius-Seifert-Straße").

Gemeindesaal der Pauluskirche Marienthal/Zwickau
Die Kirche liegt in Sichtweite vom Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Marienthal - wenn Ihr direkt vorm Eingang der Kirche steht, ist der Gemeindesaal rechts davon https://goo.gl/maps/mGgnJKebUDek6W8p8 ).
Die Straßenbahn ist in der Nähe, (Linie 4 und Linie 5 Haltestelle Paulusstraße) - mit dem Bus Linie 27 (Haltestelle Paulusstraße) in der Nähe der Kirche gibt es Parkplätze.


F: Wie funktioniert das, wenn ich als Musiker mitmachen will?
A: Die Band "Hupfauf" bereitet mit den Tanzanleiterinnen vor, welche Tänze wir jeweils zu den Veranstaltungen tanzen wollen. Hupfauf studiert die Tänze ein, so dass sich auf jeden Fall jemand genau auskennt. Wenn dann von außen weitere Musiker dazukommen, können die sich einfach "ranhängen" - die Stücke sind mehr oder weniger kompliziert und manchmal reicht es, die Grundmelodie mitzubekommen (über Noten oder Gehör), die Akkorde mitzuspielen, Grundtöne mitzuspielen, vielleicht auch eine zweite Stimme von den Noten (vom Blatt) zu spielen oder selbst zu erfinden - je nach dem, was man eben so machen kann. Das Ganze soll auch ein Freiraum zum Experimentieren sein. Es kommt nicht auf Perfektion an - Hauptsache, "wir bringen die Tänzer nicht raus" - und wenn, dann ist das auch nicht schlimm :-) .

Wir versuchen es außerdem und neuerdings für die Mitspieler zur Orientierung mit einer "Musiker-Ampel" - dabei bedeuten die Farben:
grün - einfach und gut mitzuspielen
gelb - reinfitzen möglich
rot - muss vorher geprobt sein
Natürlich dient das nur zur Orientierung, das Ganze ist abhängig davon, ob man Stücke schon kennt, oder ob es leicht bzw. schwer fällt, "einfach so" mitzuspielen. Wir hoffen, dass Ihr dadurch besser durchseht, wann es sich lohnt mitzuspielen.